Führungskräfte der Bank of Nova Scotia erklärten am Dienstag, dass die Geschäftsaktivitäten des kanadischen Kreditinstituts in Mexiko stabil seien und nach den Unruhen infolge der Tötung des Kartellchefs Nemesio Oseguera, bekannt als “El Mencho”, bei einem Militereinsatz keine Auswirkungen auf das Geschäft zu verzeichnen seien.
CEO Scott Thomson teilte mit, dass am Dienstag sämtliche Filialen geöffnet waren.
“Wir haben heute Morgen ein deutlich stabileres Umfeld erlebt als noch gestern, und was unsere Mitarbeiter und Kunden betrifft, sind alle in Sicherheit … wir sehen keinerlei große oder überhaupt keine Auswirkungen auf unsere finanzielle Performance in der Zukunft,” sagte Thomson gegenüber Analysten.
Die Bank erklärte, dass sie bezüglich spezifischer Engagements im Tourismussektor keine Bedenken habe.
“Wir beteiligen uns nicht aktiv an der Finanzierung von Resorts jeglicher Art … wir haben dieses Geschäftsfeld schon vor langer Zeit verlassen. Wir sind sehr selektiv, wenn wir uns auf ähnliche Aktivitäten einlassen,” sagte Francisco Aristeguieta, Leiter des internationalen Bankgeschäfts.
Scotiabank ist seit Jahrzehnten in Mexiko tätig und hat das Land zu einem zentralen Bestandteil ihrer Strategie gemacht, da der Fokus auf dem nordamerikanischen Handel liegt.
Die Bank betreibt landesweit mehr als 500 Filialen und über 1.500 Geldautomaten.